Gewerbespeicher
Lastspitzen kappen, Eigenverbrauch heben, den Betrieb absichern
Im Betrieb rechnet sich ein Speicher anders als im Wohnhaus. Privat geht es fast nur darum, Solarstrom vom Mittag in den Abend zu verschieben. Im Gewerbe kommt ein zweiter Hebel dazu, der oft der größere ist: Wer eine registrierende Leistungsmessung hat, zahlt seinen Leistungspreis nach der höchsten Viertelstunde des Jahres. Ein Speicher, der genau diese Spitzen abfängt, senkt diesen Posten dauerhaft, unabhängig vom Gesamtverbrauch. Wir sehen uns Ihren Lastgang an und rechnen beide Hebel getrennt durch, statt mit Beispielrechnungen zu arbeiten.
Was wir übernehmen
Lastgang auswerten
Bevor irgendetwas geplant wird, sehen wir uns die Viertelstundenwerte Ihres Netzbetreibers an. Daraus wird sichtbar, wann die Spitzen entstehen, wie lange sie anhalten und wie viel Kapazität nötig ist, um sie abzufangen.
Lastspitzen kappen
Der Leistungspreis richtet sich nach der höchsten gemessenen Viertelstunde im Abrechnungsjahr. Springt der Speicher genau dann ein, drückt das diesen Wert. Was das konkret bringt, hängt von Ihrem Lastgang und Ihrem Netzentgelt ab, deshalb rechnen wir es an Ihren Zahlen.
Eigenverbrauch aus der eigenen PV
Gewerbedächer sind groß und liefern mittags mehr, als die Halle in dem Moment braucht. Der Speicher hält den Überschuss für die Spätschicht, die Kühlung über Nacht oder den Start am nächsten Morgen. Wenn das Dach noch frei ist, planen wir die PV-Anlage gleich mit.
Not- und Ersatzstrom für den Betrieb
Kühlung, Lüftung, Server, Melkanlage: Was bei Netzausfall nicht stehen bleiben darf, lässt sich gezielt auf Ersatzstrom legen. Welche Kreise das sind und wie lange sie tragen sollen, legen wir vor der Planung gemeinsam fest.
Zählerplatz, Messkonzept, Netzanmeldung
Im gewerblichen Maßstab hängen an einem Speicher Wandlermessung, Netz- und Anlagenschutz und ein sauberes Messkonzept. Wir erneuern den Zählerplatz, wo es nötig ist, und übernehmen die Anmeldung beim Netzbetreiber, statt Sie damit stehen zu lassen.
Ladeflotte und Speicher zusammen denken
Wer mehrere Fahrzeuge gleichzeitig lädt, erzeugt genau die Spitzen, die er eigentlich vermeiden will. Speicher, Lastmanagement und Ladepunkte gehören deshalb in eine gemeinsame Planung.
So läuft es ab
1. Lastgang und Stromrechnung ansehen
Jahresabrechnung und die Viertelstundenwerte des Netzbetreibers reichen für eine erste, belastbare Einschätzung. Dafür muss noch niemand rausfahren.
2. Bestandsaufnahme vor Ort
Zählerplatz, Netzanschluss, Aufstellort, Brandschutz und vorhandene Anlagentechnik werden geprüft, dazu die Frage, welche Kreise im Ernstfall weiterlaufen sollen.
3. Wirtschaftlichkeit rechnen
Sie bekommen Lastspitzenkappung und Eigenverbrauch getrennt ausgewiesen und sehen, welcher Teil den Ausschlag gibt. Wenn sich die Anlage nicht rechnet, sagen wir das.
4. Installation und Netzanmeldung
Montage, elektrischer Anschluss, Messkonzept, Netz- und Anlagenschutz, Inbetriebnahme und Prüfprotokoll. Die Anmeldung beim Netzbetreiber und im Marktstammdatenregister läuft über uns.
5. Monitoring und Nachjustieren
Nach ein paar Wochen im Echtbetrieb sehen wir im Monitoring, ob die Regelung die Spitzen wirklich trifft, und stellen nach. Erst dann ist die Anlage fertig.
Gewerbespeicher in Hohenlohe und Umgebung
Blue Energy Gebäudetechnik GmbH sitzt in Schrozberg (PLZ 74575) und arbeitet im Umkreis von rund 50 km, Landkreis Schwäbisch Hall, Hohenlohekreis, Main-Tauber-Kreis und der angrenzende mittelfränkische Raum. Kurze Wege heißen: Vor-Ort-Termin, Montage und Service ohne Anfahrtspauschalen aus der Ferne.
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Häufige Fragen
Was unterscheidet einen Gewerbespeicher von einem Speicher im Wohnhaus?
Vor allem der zweite Nutzen. Im Wohnhaus geht es fast nur darum, Solarstrom vom Mittag in den Abend zu verschieben. Im Betrieb kommt die Lastspitzenkappung dazu: Wer eine registrierende Leistungsmessung hat, zahlt seinen Leistungspreis nach der höchsten Viertelstunde des Abrechnungsjahres. Ein Speicher, der genau diese Spitzen abfängt, wirkt auf diesen Posten unabhängig davon, wie viel Strom insgesamt verbraucht wird. Dazu kommen größere Kapazitäten, Wandlermessung und höhere Anforderungen an den Netzanschluss.
Was ist Lastspitzenkappung und was bringt sie?
Betriebe mit Leistungsmessung zahlen zwei Posten: den Arbeitspreis je Kilowattstunde und den Leistungspreis, der sich nach der höchsten Viertelstunde im Jahr richtet. Springt in genau diesen Momenten der Speicher ein, sinkt der gemessene Höchstwert. Wie viel das in Euro bedeutet, hängt vom Lastgang und vom Netzentgelt Ihres Netzbetreibers ab. Deshalb rechnen wir das an Ihren Zahlen und nicht an einem Beispiel.
Brauche ich eine Photovoltaikanlage, damit sich ein Speicher lohnt?
Für die Lastspitzenkappung nicht zwingend, dort arbeitet der Speicher auch ohne eigene Erzeugung. Mit einer PV-Anlage kommt der zweite Hebel dazu, der Eigenverbrauch. Beide zusammen ergeben in der Regel die bessere Rechnung, deshalb sehen wir uns immer an, ob sich der Dachausbau gleich mit anbietet.
Wie groß muss der Speicher sein?
Das ergibt sich aus dem Lastgang, nicht aus einer Faustformel. Entscheidend sind Höhe und Dauer der Spitzen, ihre Häufigkeit und die Frage, wie viel Zeit zum Nachladen zwischen zwei Spitzen bleibt. Wir werten die Viertelstundenwerte aus und legen danach Kapazität in Kilowattstunden und Leistung in Kilowatt getrennt aus.
Läuft der Betrieb bei Stromausfall weiter?
Nur wenn die Anlage dafür ausgelegt ist, standardmäßig schaltet sie sich bei Netzausfall aus Sicherheitsgründen ab. Sinnvoll ist es meist, gezielt die Kreise abzusichern, die nicht ausfallen dürfen, etwa Kühlung, Lüftung, Server oder die Melkanlage. Welche das sind, legen wir vor der Planung gemeinsam fest.
Ab welcher Betriebsgröße lohnt sich das?
Eine feste Grenze gibt es nicht. Ein guter Anhaltspunkt ist eine registrierende Leistungsmessung, die üblicherweise ab rund 100.000 Kilowattstunden Jahresverbrauch vorgeschrieben ist. Genauso lohnend sind Betriebe mit ausgeprägten Lastspitzen, etwa durch große Motoren, Kühlung oder eine Ladeflotte. Schicken Sie uns Ihre Jahresabrechnung, dann sagen wir Ihnen ehrlich, ob sich die Planung lohnt.
Passt dazu
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Schicken Sie uns Ihre Jahresabrechnung und, falls vorhanden, den Lastgang. Dann sagen wir Ihnen ehrlich, ob sich ein Speicher in Ihrem Betrieb rechnet.
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